Tauziehen um Gehälter muss ein Ende haben. Soziale Ungerechtigkeit wird von ÖVP ignoriert.

FPÖ-Klubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel und Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger üben scharfe Kritik hinsichtlich der Diskussion um die Gehälter für das nicht-ärztliche Personal: „Nun ist das eingetreten wovor die FPÖ immer gewarnt hat. Die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten bei der Entlohnung werden von der ÖVP seit Jahren ignoriert.  Es kann nicht sein, dass die Primare fürstliche Gehälter, die ein Vielfaches des Monatseinkommens des Landeshauptmannes ausmachen, beziehen, das nicht-ärztliche Personal aber auf der Strecke bleibt“, so Federspiel und Abwerzger. „Das Tauziehen muss endlich ein Ende haben und Landesrat Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg muss eine zufriedenstellende Lösung präsentieren und nicht nur ankündigen“, so Abwerzger. Federspiel ergänzt: „Der soziale Friede ist gestört, wenn nichts anderes hilft, dann müssen bestimmte Prozentanteile der Privatgelder der Primare eingezogen werden, damit das nicht-ärztliche Personal mehr Gehalt hat.“ Beide warnen vor einer Abwanderung des gut ausgebildeten Personals: „Nicht nur in der Schweiz verdienen die Ärzte besser, sondern auch die Krankenschwestern, Pfleger und das sonstige nicht-ärztliche Personal.“

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