Zustände an der Innsbrucker Klinik sind eine persönliche Bankrotterklärung des ÖVP-Landesrates Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg und eine Bankrotterklärung der Tiroler ÖVP und somit der schwarzen Gesundheitspolitik im Bundesland Tirol.

FPÖ-Landesparteiobmann und Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag LAbg. Mag. Markus Abwerzger zeigt sich über die Zustände an der Innsbrucker Klinik erschüttert: „Wenn es stimmt, dass in der Klinik bis Jahresende zahlreiche Operationen nicht mehr durchgeführt werden können. In einzelnen Abteilungen sogar zehn Prozent der Operationen entfallen würden, weil Personal in der Anästhesie fehlt, dann ist das eine Bankrotterklärung des ÖVP-Landesrates Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg und der Tiroler ÖVP“, so Mag. Abwerzger. Nicht nur das neue Ärztearbeitszeitgesetz ist für den FPÖ-Politiker ursächlich, sondern auch die seit Jahren bestehenden enormen Gehaltsunterschiede: „Nun ist das eingetreten wovor die FPÖ immer gewarnt hat. Die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten bei der Entlohnung wurden und werden von der ÖVP seit Jahren ignoriert.  Es kann nicht sein, dass die Primare fürstliche Gehälter, die ein Vielfaches des Monatseinkommens des Landeshauptmannes ausmachen, beziehen, Assistenz-, Turnus- und Fachärzte und das nicht-ärztliche Personal aber auf der Strecke bleiben und ungleich entlohnt werden“, so Mag.  Abwerzger. „Dass personeller Engpass besteht, wissen sowohl die Führungsriege der Tirol Kliniken als auch Tilg seit Monaten, wenn nicht Jahren“, konkretisiert Abwerzger und fügt hinzu: „Das Damoklesschwert der medizinischen Unter- bzw. Minderversorgung schwebt über dem Gesundheitsstandort Innsbruck. Verantwortlich für dieses Desaster ist Landesrat Tilg persönlich, die Leidtragenden sind die Patienten.“

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