FPÖ fordert die ÖVP auf, sofort einen neuen Gesundheitslandesrat zu suchen, wenn nicht, dann bleibt der Opposition nur mehr das Instrument eines Misstrauensvotums im Februarlandtag.

Für FPÖ-Landesparteiobmann im Tiroler Landtag LAbg. Mag. Markus Abwerzger ist die Person Landesrat Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg eine untragbare Belastung für die Gesundheitspolitik im Bundesland Tirol. „Es reicht, Tilg ist nicht mehr länger tragbar. Daher fordern wir Freiheitliche die ÖVP auf, einen neuen Gesundheitslandesrat zu suchen, wenn nicht, dann bleibt der Opposition nur mehr das Instrument eines Misstrauensvotums im Februarlandtag“, so Mag. Abwerzger. Für den Klubobmann der FPÖ-im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel ist die jüngste Kritik der Grünen an Tilg signifikant für das Klima in der Regierung: „Kollegin LAbg. Gabi Fischer, sagt das, was sich die Mitarbeiter der Tirol Kliniken denken. Die Situation ist extrem und die Leidtragenden sind nicht nur die Patienten, sondern eben auch die Mitarbeiter.“ Gesundheitssprecher LAbg. Edi Rieger erinnert an die jüngsten Einsparungen:  „Wenn es stimmt, dass in der Klinik bis Jahresende zahlreiche Operationen nicht mehr durchgeführt werden können. In einzelnen Abteilungen sogar zehn Prozent der Operationen entfallen würden, weil Personal in der Anästhesie fehlt, dann ist das eine Bankrotterklärung des ÖVP-Landesrates Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg und der Tiroler ÖVP“, so Rieger. Nicht nur das neue Ärztearbeitszeitgesetz ist für die FPÖ-Politiker ursächlich, sondern auch die seit Jahren bestehenden enormen Gehaltsunterschiede: „Nun ist das eingetreten wovor die FPÖ immer gewarnt hat. Die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten bei der Entlohnung wurden und werden von der ÖVP seit Jahren ignoriert.  Es kann nicht sein, dass die Primare fürstliche Gehälter, die ein Vielfaches des Monatseinkommens des Landeshauptmannes ausmachen, beziehen, Assistenz-, Turnus- und Fachärzte und das nicht-ärztliche Personal aber auf der Strecke bleiben und ungleich entlohnt werden“, so Mag.  Abwerzger. „Dass personeller Engpass besteht, wissen sowohl die Führungsriege der Tirol Kliniken als auch Tilg seit Monaten, wenn nicht Jahren“, konkretisiert Federspiel. Mag. Abwerzger, Federspiel und Rieger halten abschließend fest: „Das Damoklesschwert der medizinischen Unter- bzw. Minderversorgung schwebt über dem Gesundheitsstandort Innsbruck. Verantwortlich für dieses Desaster ist Landesrat Tilg persönlich.“

Pin It on Pinterest