Plötzlicher Rücktritt von Ferdinand Eberle ist die Spitze des Eisberges. Angekündigte Strompreissenkung entpuppte sich als Danaergeschenk. Bonzen-Skandale um Geschäftsführer und Betriebsratschef prägten die Gazetten.

Für FPÖ-Landesparteiobmann im Tiroler Landtag LAbg. Mag. Markus Abwerzger ist die Tiwag nun ein reiner Scherbenhaufen: „Günther Platters schwarzes Imperium gerät zunehmend ins Wanken. Die letzten Getreuen fallen ihm nun in den Rücken, anders ist der Rücktritt von Ferdinand Eberle nicht zu erklären“, so Mag. Abwerzger, der weiters ausführt: „Die vollmundig angekündigte Strompreissenkung im Herbst dieses Jahres entpuppte sich ´vor wenigen Tagen als Danaergeschenk für die Tiroler“, so Mag. Abwerzger. Er erinnert an die Langzeitforderung der FPÖ nach billigerem Strom für Privathaushalte: „Wir fordern eine echte Strompreissenkung seit Jahren, doch unsere diesbezüglichen Anträge wurden immer von der ÖVP, der SPÖ – solange die Roten noch in der Regierung waren – und nun den Grünen abgelehnt.“ Er fordert Platter auf sich der Verantwortung zu stellen: „Er ist Eigentümervertreter und darf sich der Verantwortung daher nicht entziehen“, so Mag. Abwerzger, der zugleich daran erinnert, dass die Tiwag in den letzten Wochen für massive negative Schlagzeilen gesorgt hat: „Die Tiwag-Bosse und Personalvertreter lukrieren fürstliche Gehälter, und anstatt den Ausbau der Wasserkraft zu forcieren, setzte die Tiwag Millionen Gelder in Sand, für Projekte, die sich als nicht machbar bzw. sich als unrentabel herausgestellt haben.“

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