FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass das Schreiben der EU bereits am 26. 2., also vor den Gemeinderatswahlen am Tisch von LH-Stv. Ingrid Felipe lag. Der Adressat war Mag. Christian Plössnig vom Amt der Tiroler Landesregierung. Laut EU-Schreiben sei Natura-2000-Ausweisung rein aus politischen Gründen erfolgt.

Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweisen die heutigen Medienberichte bezüglich dem Natura-2000-Vertragsverletzungsverfahren gegen Tirol, dass dies „nun die 3. Klatsche für LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe ist. Noch nie hat es in einer Tiroler Landesregierung so viele Fehlentscheidungen gegeben, wie im Kabinett Platter II“, erläutert Mag. Abwerzger, der festhält: „Zuerst das Chaos um das sektorale Fahrverbot, die Mautfrage und nun das Desaster um Natura 2000, die Pleitenserie nimmt kein Ende.“

Er hält weiter fest: „Fakt ist, dass das Schreiben der EU am 26. Februar am Schreibtisch von Mag. Christian Plössnig lag, der der Adressat war. Felipe hat also auch davon wissen müssen, doch weder vor den Gemeinderatswalen, die am 28. Februar stattfanden, noch vor der gestrigen Landtagssitzung hat Felipe das Schreiben publik gemacht, erst heute steht es in der Zeitung, das beweist, dass die grüne Landeshauptmannstellvertreterin das Schreiben bewusst verschwiegen hat, um wohl die ÖVP vor negativen Wahlausgängen bei den  Gemeinderatswahlen in Osttirol zu bewahren.“

Wesentlich für ihn ist: „Wie ich aus internen Quellen erfuhr ist das Schreiben nicht an Österreich gerichtet, sondern nur an die Tiroler Landesregierung, da laut dem Schreiben der EU die Natura-2000-Ausweisung in Osttirol rein aus politischen Gründen erfolgt sei, und nicht ausreichend wissenschaftlich determiniert sei. Wenn das stimmt, ist es ein ungeheuerlicher politischer Skandal der schwarzgrünen Landesregierung.“

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