FPÖ spricht sich klar für den Erhalt der Langform des Gymnasiums aus.

Für Landesparteiobmann und Bildungssprecher LAbg. Mag. Markus Abwerzger waren und sind die Pläne der SPÖ-ÖVP Bundesregierung und der ÖVP-Grün Landesregierung hinsichtlich Modellregionen nicht akzeptabel: „Der parteiinterne Rückpfiff für Landesrätin Dr. Beate Palfrader war längst überfällig. Die gemeinsame Schule ist ein Murks und wirkt sich negativ auf das österreichische Bildungssystem aus.“, so Mag. Abwerzger. Für ihn steht fest: „Das österreichische Bildungssystem ist seit Jahrzehnten ein Versuchslabor der ÖVP und der SPÖ. Das Resultat kennt man zu genüge, wenn man die vergangenen PISA-Studien analysiert“, so Mag. Abwerzger, der an ÖVP-Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader den Appell richtet: „Weiterhin bitte Hände weg von den Schülerinnen und Schülern.“

Für den FPÖ-Obmann steht fest: „Eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen wird von uns abgelehnt. Die FPÖ hat sich immer gegen eine verpflichtende gleichmachende Gesamtschule ausgesprochen. Die Wahlfreiheit der Eltern, bzw. Schülern muss erhalten bleiben, es braucht die Unterscheidung verschiedener Bildungsformen.“ Mag. Abwerzger merkt weiter an: „Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader und die Tiroler ÖVP waren und sind auf dem bildungspolitischen Holzweg, gerade im ländlichen Raum haben die Hauptschulen und NMS einen exzellenten Ruf.“

FPÖ-Nationalrat Mag. Gerald Hauser fügt hinzu: „Als Mitglied des Unterrichtsausschusses im Parlament bin ich für die Erhaltung der Gymnasien und die Erhaltung der Wahlfreiheit, damit Kinder im Umkreis eine Schule besuchen können. Auch der Rechnungshof hat ermittelt, dass die Neue Mittelschule bei Weitem nicht die Ergebnisse erzielt, die man uns versucht weiszumachen. Der Bundesrechnungshof hat festgestellt, dass ein Schüler der Neuen Mittelschule pro Jahr rund 7200 Euro und ein Gymnasialschüler 4.600 Euro kostet. Gymnasien sind die Schulform mit dem besten Ergebnis. Man darf nicht Bewährtes zerstören, wenn Alternativen nicht vorhanden sind. Das wäre allein von den Kosten her verantwortungslos.“

Für Mag. Abwerzger war und ist die Position Palfraders aber wenig verwunderlich: „LH Günther Platter hat sich ja schon vor zwei Jahren medial für die Gesamtschule ausgesprochen, die Tiroler ÖVP driftet leider seit Jahren ideologisch nach links. Leidtragende sind die Schüler, Eltern und Lehrer.“ Für den FPÖ-Chef steht weiter fest: „Die gymnasiale Langform muss erhalten bleiben. Es braucht eine humanistische Ausbildung.“ Abschließend verweist er auf die Tatsache, dass innerhalb der ÖVP mehr als 80 Prozent gegen die Reform des Schulsystems sind. „Nicht nur in der ÖVP auch in der Tiroler Bevölkerung herrscht großer Unmut, wie Umfragen klar gezeigt haben. ÖVP-Chef Vize-Kanzler Dr. Reinhold Mitterlehner musste darum wohl seine Parteikollegin Landesrätin Dr. Beate Palfrader zurück pfeifen. “

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