GAF-Mittel dürfen nicht zum politischen Spielball werden. FPÖ erwartet vom Gemeindeverband massive Proteste gegen das Vorgehen der Landesregierung.

Bestätigt an der langjährigen Kritik der Tiroler FPÖ bezüglich der Vergabe der GAF-Mittel sieht sich FPÖ-Landesparteiobmann Stv. KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger nach den heutigen Medienberichten, wonach Landesrat Mag. Hannes Tratter und Landeshauptmann Günther Platter die Gemeinden mit mehr finanziellen Zuwendungen ausstatten, wenn sie Asylwerber aufnehmen: „Das Beispiel Mils bei Imst darf nicht Schule machen. Politischer Kuhhandel um finanzielle Zuweisungen ist unseriös und unmoralisch, es ist nichts anderes als eine politische Erpressung“, so Mag. Abwerzger. Er erinnert an die Position der FPÖ: „Die Vergabe der GAF-Mittel dürfen nicht länger zum politischen Spielball werden, wir forderten seit jeher eine öffentliche Transparenzdatenbank, denn die Bürgermeister dürfen nicht länger Bittsteller sein“, so der Tiroler FPÖ-Obmann. Er ermutigt alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sich dies nicht gefallen zu lassen und massiv dagegen zu protestieren: „Tratter und Platter sind ja keine absolutistischen Sonnenkönige, sondern sind auf die Verfassung angelobt, ich erwarte mir vom Gemeindeverband massive Proteste gegen das Vorgehen der Landesregierung.“

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