Für den FPÖ-Landesparteiobmann dürfen Sozial-, Kultur-Sport- und Traditionsvereine nicht das Opfer der unüberlegten Politik sein.

Als einen Anschlag auf die Arbeit der Ehrenamtlichen in den zahlreichen Vereinen sieht FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger die kommende Registrierkassenpflicht. „Die elektronische Registrierkasse betrifft nicht nur die Unternehmen, die einen monatlichen Umsatz von 1.250 Euro erwirtschaften und somit fast alle Branchen, sondern eben auch die hunderten Sportvereine“, so Mag. Abwerzger, der sich klar gegen die „schwarzrote Abzocke unserer Vereine ausspricht“. Der FPÖ-Chef erinnert an die ersten Absagen von Traditionsveranstaltungen, wegen der neuen Schikane: „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist sehr wichtig und die Politik müsste eigentlich sofort reagieren und die Registrierkassenpflicht sofort stoppen.“

Er erinnert zudem an die Kosten: „Die Investitionskosten betragen ab 1.100 Euro aufwärts, da man neben dem Gerät auch in die Installation, Konfiguration und Schulung investieren muss, dies ist für die Vereine eine große Belastung.“ Er erinnert in diesem Zusammenhang an den jüngsten Antrag der FPÖ im Tiroler Landtag, bezüglich einem Fördermodell: „Wir fordern eine finanzielle Beihilfe, denn gerade Klein- und Einzelunternehmer müssen aufgrund der Registrierkassenpflicht Investitionen tätigen, die sich nicht jeder finanziell leisten kann“, so Abwerzger.

Abwerzger führt weiter aus, dass auch das Burgenland nun eine derartige Förderung vergibt. Er erinnert an das NEIN der FPÖ zur Registrierkassenpflicht auf Bundesebene: „Die Opfer der Bundesregierung sind die zahlreichen fleißigen Klein- und Einzelunternehmer. Die Registrierkassenpflicht ist eine unnötige Belastung, die nebenbei die Unternehmer und ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Sportvereinen unter Generalverdacht stellt.“ Er fordert abschließend LH Günther Platter, als Präsidenten des Landestrachtenverbandes auf, sich in Wien für eine Änderung sich einzusetzen.

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