Die EU-Grenzschutzagentur Frontex schlägt Alarm und hat vor einer Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika gewarnt – mittlerweile kämen aus Libyen 13- bis 14-mal mehr Migranten nach Italien als aus der Türkei nach Griechenland.

Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweist der heutige mediale Alarmschrei der EU-Grenzschutzagentur Frontex bezüglich der Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika, dass die Grenzkontrolle am Brenner flächendeckend durchgeführt werden muss: „Jede andere mögliche Lösung wäre uns Freiheitlichen lieber, aber wir können kein Vertrauen in den italienischen Staat haben. Seit Jahren kommt Italien seiner europarechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtung bezüglich der Migrantenflut aus Nordafrika nicht nach, und nun droht erst der große Ansturm, in den kommenden Wochen und Monaten.“

Für Abwerzger, wäre es natürlich wünschenswert, wenn Italien die Kontrollen, bereits unterhalb von Verona, oder an der Mautstelle in Sterzing, wie es ja auch in Frankeich gemacht wird, da „könnte die SVP in Rom Druck machen, doch das Motto der SVP lautet halt, ja nicht in Rom anecken.“

Abschließend verweist Abwerzger wiederholt auf das Versagen der EU: „Die moderne Völkerwanderung ist seit Jahren ein massives Problem. Europa ist nicht das Sozialamt der Welt, wir schaffen es nicht, daher müssen die Boote im Mittelmeer gestoppt werden. Die EU muss endlich die Kriegsschiffe der Mitgliedsstaaten im Mittelmeer stationieren, damit die Schlepper gefasst werden und Menschenleben gerettet werden.“ 

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