FPÖ erinnert daran, dass die Bezirksspitäler oftmals bessere Arbeitsbedingungen für Ärzte bieten, als die Tirol Kliniken.

Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweisen die finanziellen Abgänge der zehn Spitäler im Bundesland Tirol, dass absoluter Handlungsbedarf gegeben ist: „Wenn die Regierung dazu eine Arbeitsgruppe installieren will, dann wird dies von uns absolut befürwortet, es muss doch geklärt werden wie die unterschiedlichen Abgänge entstehen“, so Mag. Abwerzger.

Die unterschiedlichen Gehälter des ärztlichen und nicht ärztlichen Personals seien aber sicherlich nicht die Hauptursachen: „Gerade manche Bezirksspitäler sind bei Ärzten besonders attraktiv, da sie bessere Arbeitsbedingungen bieten, als die Tirol Kliniken“, konkretisiert Mag. Abwerzger.

Der FPÖ-Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag LAbg. und Schwazer Stadtrat Edi Rieger sieht auch noch ein anderes Problem: „Fakt ist, dass sich im ländlichen Raum immer weniger Fachärzte ansiedeln, bereits bei Allgemeinmedizinern besteht ein Versorgungsmangel, daher muss untersucht werden, wie sich dies bisher und künftig auf die Ambulanzen der Bezirkskrankenhäuser auswirkt“, schildert Rieger.

Beide sehen eine landesweite Spitalsholding vorerst kritisch: „Derzeit ist dies für uns nicht der Weisheit letzter Schluss.“

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