FPÖ ortet eine Husch-Pfusch-Aktion im Gesundheitsbereich.

Für Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger wirft das Maßnahmenpaket der Regierung bezüglich dem Medizinermangel wiederholt zahlreiche Fragen auf: „Was will die Regierung wirklich. Der angekündigte neue Medizin-Studiengang scheint ein Schnellsiedekurs für Ärzte zu werden“, so Abwerzger.

Er ortet eine Husch-Pfusch-Aktion im Gesundheitsbereich: „Der Medizinermangel ist hausgemacht, daran ist sowohl die Landesregierung als auch die Bundesregierung schuld. Wurde doch die Med-Uni Innsbruck aus der Uni-Innsbruck ausgegliedert. Ein Faktum, dass sich nach Jahren als negativ herausgestellt hat, darum fordern wir die sofortige Wiedereingliederung der Med-Uni Innsbruck in die Leopold Franzens Universität“, so der FPÖ-Chef.

Für Abwerzger braucht es auch ein Ende der Quoten für EU-Studenten. „Wir bilden in Wahrheit die Ärzte für Deutschland aus, da viele Studenten aus Deutschland in Innsbruck studieren und dann wieder in ihre Heimat zurückgehen. Das Studium zahlt der österreichische Steuerzahler“, führt er aus.

Der Landesparteiobmann verweist auf die Bedingungen für Ärzte: „Gerade im ländlichen Raum braucht es bessere Rahmenbedingungen für Kassenärzte, nur so können die Ambulanzen entlastet werden und die Bevölkerung medizinisch perfekt versorgt werden.“ 

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