Sommergespräch der TT zeigt, dass Gemeindepräsident Schöpf und Landwirtschaftskammerchef Hechenberger die politischen Baustellen in Tirol massiv verharmlosen.

„Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“, so kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger das heutige Sommerinterview der Tiroler Tageszeitung mit Gemeindepräsident Schöpf und Landwirtschaftskammerchef Hechenberger und fügt hinzu „richtigerweise müsste noch das Adjektiv ‚schwarze‘ vor dem Wort Krähe eingefügt werden.“

Beide Repräsentanten der Tiroler ÖVP erkennen den Ernst der Lage nicht wirklich: „Die politischen Baustellen in Tirol sind massiv, sich nur auf die Thematik Freizeitwohnsitze am Bauernhof und die gelöste Agrarfrage zu versteifen ist viel zu wenig, wenn man die Pläne der Regierung kennt, ein noch strengeres Naturschutzgesetz zu entwickeln, das einer sprichwörtlichen ‚Käseglocken-Unterschutzstellung‘ gleichkommt“, so Mag. Abwerzger.

Er erinnert gerade den Gemeindepräsidenten daran, dass die Gemeinden in den vergangenen Jahren durch die Landesregierung massiv zu leiden hatten: „Stichwort Natura 2000 Ausweisung durch LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe, Schikanen bei der Errichtung von Kleinkraftwerken, wie beispielsweise in der Gemeinde Sellrain durch Felipe, den rentablen Zusammenschluss von bestehenden Skigebieten, welcher durch Felipe boykottiert wird, die Liste ist leider sehr lang“, konkretisiert Abwerzger.

Für ihn sind auch die finanziellen Belastungen für die Gemeinden nicht mehr länger tragbar: „Schöpf muss zwar öffentlich darüber schweigen, doch im Kreise seiner Bürgermeisterkollegen, schlägt er ganz andere Töne an.“

Abschließend pflichtet der FPÖ-Chef allerdings bei, dass „beide Repräsentanten die Meinung der FPÖ teilen, dass der schwarzgrünen Landesregierung nun die Luft ausgegangen ist.“

Pin It on Pinterest