FPÖ weist den Versuch der Grünen, den Schützen ihren ideologischen Stempel aufzudrücken, heftig zurück

Anlässlich des Hohen Frauentages preschte der grüne Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig vor und fordert von den Tiroler Schützen ihre Vereinsstrukturen zu überdenken und Frauen Gewehre in die Hand zu drücken. Für den FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger eine Ungeheuerlichkeit: „Die grüne Ideologie und Einmischungspolitik hat in den privaten Traditionsvereinen nichts verloren. Hier sieht man wieder den Drang der Grünen, jeden Lebensbereich kontrollieren und nach ihrer Ideologie formen zu wollen. Ein Verhalten, welches wir eigentlich aus dem Kommunismus kennen.“

Auch FPÖ-Frauensprecherin Carmen Schimanek stößt in dasselbe Horn: „Frauenpolitik hat die Aufgabe gleichen Lohn für gleiche Arbeit oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzubringen. Übrigens zwei Themen, in denen in drei Jahren grüner Regierungsbeteiligung nichts weitergegangen ist. Stattdessen wollen sie privaten Vereinen vorschreiben, wie sie ihre Strukturen zu halten haben. Das ist symptomatisch für die Grünen und wird den Frauen in Tirol überhaupt nicht weiterhelfen.“ Zum Hohen Frauentag schlägt Schimanek vor, den Kriterienkatalog für Nominierungen zu überdenken: „Es gibt bei allen Vereinen von Schützengilden über Kameradschaftsbund bis zur Landjugend genügend Frauen auch in Vorstandsfunktionen. Allerdings stehen die Nominierungskriterien oft im Weg. Den Grünen würde ich raten hier anzusetzen und die Schützen in Ruhe zu lassen.“

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