FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass die Tiroler FPÖ am 28. Juni 2012 einen Antrag für die Direktwahl des Landeshauptmannes im Tiroler Landtag eingebracht hat, dieser von der ÖVP aber abgelehnt wurde.

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Landtagsklubobmann Rudi Federspiel wehren sich in einer Aussendung gegen die untergriffigen Aussagen von LH Günther Platter bezüglich der Position der FPÖ hinsichtlich der aktuellen Flüchtlingssituation: „Platter sollte lieber seine ÖVP-Freunde in Wien kritisieren“, so Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass die Schiffe der Boots-Migranten in die Ausgangsländer zurückgebracht werden müssen, und die Außengrenzen lückenlos überwacht werden müssen.

„Besonders interessant ist, dass Außenminister Sebastian Kurz nun versucht die FPÖ rechts zu überholen, was ihm aber nicht gelingen wird, denn solange die ÖVP Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt und somit die Parole ‚Wir schaffen das‘ vertritt, ist die ÖVP absolut unglaubwürdig.“

Für Federspiel steht fest, dass die ÖVP ein massives Baustellen-Problem in Tirol hat: „Seien es Maßnahmen zur Stärkung des Tourismus, wie die Projekte Ötztal-Pitztal, bzw. das Projekt Kalkkögel, seien es die Position im Transitbereich, der katastrophale  Zustand im Gesundheitsbereich, die Baustelle-Schulpolitik, die von Landesrätin Dr. Beate Palfrader angerichtet wurde, die Kapitulation in der Frage Maßnahmen gegen die hohen Mietkosten, die Frage der Novelle des Landespolizeigesetzes, die Liste ist ellenlang“, listet Federspiel auf.

Abwerzger ergänzt: „Die Grünen sind die Blockierer in der Regierung, welche die ÖVP in Würgegriff genommen haben, kein Wunder, dass sich in der ÖVP um Franz Hörl eine Protestgruppe gegen Platter und die Grünen formiert.“ Für den FPÖ-Chef ist besonders skurril, dass Platter nun seine Liebe zur direkten Demokratie entdeckt: „Ich gebe der ÖVP gerne Nachhilfe, denn die FPÖ brachte bereits am 28. 6. 2012 einen Antrag für die Direktwahl des Landeshauptmannes ein, der von der ÖVP abgelehnt wurde“, erinnert Mag. Abwerzger an die Haltung der Tiroler Volkspartei.

„Wenn Platter wirklich die Demokratie entdecken würde, ein Faktum, welches in der Geschichte der Tiroler ÖVP ein Paukenschlag wäre, dann hätte er auch veranlasst, dass die Abgeordneten der ÖVP unsere Anträge hinsichtlich den formellen Erleichterungen bei Volksbefragungen in den Gemeinden, weiteren Änderungen der TGO und des Innsbrucker Stadtrechtes zugestimmt hätten, doch davon war und ist zu merken“, so Mag. Abwerzger abschließend. 

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