FPÖ fordert von der designierten neuen Landesparteiobfrau ein klares Bekenntnis zum Völkermord gegenüber den Armeniern.

Der angekündigte Rückzug von Bürgermeister Ingo Mary als Tiroler SPÖ-Chef kommt für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger nicht überraschend: „Außer durch untragbare Verbalinjurien fiel er bisher nicht auf“, so Mag. Abwerzger, der der neuen Parteiobfrau Bgm. LAbg. DI Elisabeth Blanik vorab „Glück“ wünscht und zugleich die Hoffnung ausdrückt, dass sie nun die undemokratische Ausgrenzungspolitik ihres Vorgängers gegenüber der FPÖ überdenkt: „Auf sachpolitischer Ebene haben wir die SPÖ nie ausgeschlossen, wenn sie, wie wir stets, Politik zum Wohle der Bevölkerung macht.“

„Ich hoffe daher, dass die SPÖ auch wieder rasch ihre Tätigkeiten im Tiroler Landtag aufnimmt, in den vergangenen Monaten war von parlamentarischer Arbeit wenig zu spüren, die SPÖ ist ja immerhin ihren Wählerinnen und Wähler verpflichtet, und diese haben ein Recht darauf, dass politische Arbeit gemacht wird und sich die Abgeordneten nicht nur um ihr persönliches politisches und finanzielles Überleben kümmern“, merkt der FPÖ-Obmann an.

Zugleich ist für Abwerzger signifikant, dass auch eine Gefahr besteht: „Wenn der umstrittene türkischstämmige Schwazer Hasan Duran nun die Interessen der SPÖ im Bundesrat vertritt, dann zeigt es, dass die Tiroler SPÖ eher nicht die Partei der Tirolerinnen und Tiroler ist, sondern genauso wie die Tiroler Grünen, lieber Randgruppen und Minderheiten repräsentiert, anstatt die breite Masse der Bevölkerung.“

Für den FPÖ-Obmann steht fest: „Blanik muss im Vorfeld der Wahl zur SPÖ-Obfrau klar ein Bekenntnis zum Völkermord gegenüber den Armeniern abgeben, sonst entsteht der Eindruck, sie persönlich billige Geisteshaltungen, die in einer aufgeklärten Demokratie, wie in Österreich, nichts zu suchen haben.“

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