FPÖ-Landesparteiobmann hält die angekündigte Drohung allerdings für wenig wahrscheinlich, würden die Grünen doch den Zugang zum Futtertrog der Macht verlieren. Ebenso wären beide grüne Landesrätinnen in Tirol plötzlich ohne politisches Mandat, da sowohl Mag. Felipe als auch Dr. Baur auf die Angelobung als Abgeordnete verzichtet haben.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger ist der angekündigte eventuelle Rückzug der Grünen aus den Landesregierungen eher unwahrscheinlich: „Jedenfalls wäre ein Rückzug der Grünen aus der Tiroler Landesregierung ein Gottesgeschenk für die Tirolerinnen und Tiroler, doch dann würden die Grünen den Zugang zum Futtertrog der Macht verlieren“, so Mag. Abwerzger in einem ersten Statement. Er verweist darauf, dass beide grüne Landesrätinnen in Tirol plötzlich ohne politisches Mandat wären, da sowohl die LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe als auch LR Dr. Christine Baur auf die Angelobung als Abgeordnete verzichtet haben.

Abwerzger erinnert an die Forderung nach einer raschen Verschärfung der Mindestsicherung für befristete Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte in Tirol wie in Oberösterreich: „In Tirol ist die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) jedes Jahr enorm angestiegen. Auch die Finanzierung der Grundversorgungsleistungen stößt an ihre Grenzen und führt darüber hinaus zu einem Anreizsystem für Wirtschaftsflüchtlinge. Es wurde in der Vergangenheit der falsche Weg beschritten, indem die Grundversorgungsleistungen erhöht wurden und damit ein weiterer Anreiz für Massenzuwanderung gesetzt wurde. Asylwerber, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte sollen die notwendigen lebenserhaltenden Leistungen erhalten, diese müssen aber vor allem in Sachleistungen erfolgen.“

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