FPÖ brachte für kommenden Oktoberlandtag Dringlichkeitsantrag bezüglichen einem Tiroler Drogengipfel ein.

Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger und Gesundheitssprecher LAbg. Stadtrat Edi Rieger braucht es nun dringend eine Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012. „Wir fordern nun im Tiroler Landtag die baldige Abhaltung eines Drogengipfels, damit Mediziner und Psychologen, Vertreter der Krankenkassen, externe Experten auf dem Gebiet des Missbrauchs illegaler Suchtmittel, Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen, Exekutivbeamte und Juristen eine Adaptierung des Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012 ausarbeiten“, so Mag. Abwerzger.

Rieger ergänzt, dass der Suchtmittel-Jahresbericht 2015 des Innenministeriums mehr als alarmierend ist „ Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2015 allein 3970 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2006.“

Abwerzger erinnert daran, dass bei der Erstellung des Suchtkonzeptes 2012 auf einen weiteren Begriff der Suchtabhängigkeit Wert gelegt wurde: „Im Vorwort wird betont, dass neben den illegalen verstärkt die legalen Suchtmittel sowie auch die stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen bzw. Verhaltensstörungen mit eingebunden wurden. Bereiche, die wichtig sind, doch braucht es nun ein Nachjustieren bei der Suchtmittelabhängigkeit illegaler Substanzen.“

Beide Politiker hoffen, dass sämtliche Parteien im Tiroler Landtag den Ernst der Lage erkennen und dem Dringlichkeitsantrag der FPÖ-Fraktion „die Zustimmung erteilen werden.“

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