Verschuldensunabhängige Haftung für Patienten von Krankenanstalten muss diskutiert werden.

Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweist der jüngste Fall Nadina, wonach erst nach achteinhalb Jahren, aufgrund eines zerstörten Behandlungsfehlers, Schadenersatz zugesprochen wurde, dass im Schadenersatzrecht in Österreich massiver Handlungsbedarf besteht: „Das erstrittene Urteil durch die Arbeiterkammer ist ganz in meinem Sinne, als Anwalt habe ich oftmals mit derartigen Sachverhalten zu tun und ich weiß um das Leid und die Unsicherheit der Betroffenen und deren Angehörigen“, so Mag. Abwerzger. Er verweist darauf, dass die „Zermürbungstaktik“, die in diesen Fällen oftmals angewendet wird, endlich ein Ende haben muss. „Derartige Verfahren sind ohne Rechtschutzversicherung, bzw. ohne Unterstützung der Arbeiterkammer, nicht finanzierbar, daher braucht es die sachliche Diskussion in Zukunft darüber, dass eine Verschuldensunabhängige Haftung für Patienten von Krankenanstalten eingeführt wird, damit die betroffenen Opfer angemessene Schadenersatzzahlungen erhalten und nicht die finanziellen Risiken des Prozesses tragen müssen.“

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