Kriminelle Nordafrikanerszene kontrolliert seit über 10 Jahren den Großraum Innsbruck. Laut Staatsanwaltschaft ist diese Gruppe für 2/3 aller Drogendelikte in Tirol verantwortlich.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger beweisen die aktuellen Daten hinsichtlich dem illegalen Suchmittelmissbrauch, dass enormer Handlungsbedarf gegeben ist: „Tirol ist ein Drogen-Hotspot in Österreich, daher versteh ich nicht, dass gerade diese Woche die Regierungsparteien im Tiroler Landtag unseren Antrag zur Adaptierung des Suchtkonzeptes abgelehnt haben: „Wir forderten die baldige Abhaltung eines Drogengipfels, damit Mediziner und Psychologen, Vertreter der Krankenkassen, externe Experten auf dem Gebiet des Missbrauchs illegaler Suchtmittel, Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen, Exekutivbeamte und Juristen eine Adaptierung des Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012 ausarbeiten“, so Mag. Abwerzger. Er ergänzt, dass der Suchtmittel-Jahresbericht 2015 des Innenministeriums mehr als alarmierend ist „Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2015 allein 3970 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2006.“

Abwerzger erinnert daran, dass bei der Erstellung des Suchtkonzeptes 2012 auf einen weiteren Begriff der Suchtabhängigkeit Wert gelegt wurde: „Im Vorwort wird betont, dass neben den illegalen verstärkt die legalen Suchtmittel sowie auch die stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen bzw. Verhaltensstörungen mit eingebunden wurden. Bereiche, die wichtig sind, doch braucht es nun ein Nachjustieren bei der Suchtmittelabhängigkeit illegaler Substanzen.“

Der FPÖ-Landesparteiobmann erinnert auch an seine Haltung bezüglich der kriminellen Nordafrikanerszene: „Die kriminelle Nordafrikanerszene kontrolliert bereits seit über 10 Jahren den Großraum Innsbruck. Laut Staatsanwaltschaft ist diese Gruppe für 2/3 aller Drogendelikte in Tirol verantwortlich, daher muss was unternommen werden.“

Abwerzger merkt abschließend an: „Die Angehörigen der kriminelle Nordafrikanerszene tanzen gerade zu der Stadt- und der Landesregierung auf der Nase herum, das muss endlich beendet werden.“

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