FPÖ erinnert an Forderung hinsichtlich Grenzkontrollen an allen Übergängen zum italienischen Staatsgebiet. 

Die dramatischen Zahlen an Aufgriffen der deutschen Polizei bei illegal eingereisten Migranten beweisen für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, dass das eingetreten ist, wovor die FPÖ bereits 2015 gewarnt hat, dass nämlich der Brenner zur Top-Flüchtlingsroute in Mitteleuropa wird. „Damals wurden wir als Hetzer hingestellt, als wir vor der Flüchtlingsbewegung über den Brennerpass warnten. Unsere Warnungen sind aber eingetreten, wenn man nur bedenkt, dass im Jahr 2016 in Tirol 11.800 illegal eingereiste Personen aufgegriffen wurden“, führt Abwerzger aus.

Er erinnert an die Position der FPÖ nach ständigen Grenzkontrollen an allen Übergängen zu Italien. „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugsverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört“, konkretisiert Abwerzger. Er erinnert daran, dass für die FPÖ Landeshauptmann Günther Platter und die Landesregierung eine gewisse Mitschuld daran trägt, dass derart viele illegale Migranten im vergangenen Jahr bereits über Italien nach Österreich eingereist sind: „Wenn knapp 12.000 Personen aufgegriffen wurden, dann lässt dies die Vermutung zu, dass noch viel mehr Menschen auf der Flucht sind und eben nicht aufgegriffen werden, sondern nach Österreich eindringen.“

Er verweist auf die Meldung der EU-Grenzschutzagentur Frontex vom Juni 2016 bezüglich der Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika: „Die Prognosen waren richtig, wir haben vor den Migrationsströmen von Afrika über Italien Richtung Norden bereits im Juni 2015 gewarnt“, so Abwerzger, der wiederholt fordert: „Es braucht Grenzkontrollen an allen Übergängen zum italienischen Staatsgebiet, genauso wie es Bayern nun macht, denn Italien kommt seinen europarechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen bezüglich der illegalen Immigration aus Nordafrika nicht nach.“ Für den FPÖ-Politiker muss sich der Landeshauptmann der Verantwortung stellen: „Nun so zu tun, als hätte er eh alles Mögliche unternommen, ist unredlich, denn er hätte das machen sollen, was wir immer gefordert haben, nämlich die Grenzen sofort sichern.“

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