Die jüngste Bilanz der Fremdenpolizei für das Jahr 2016 ist für die FPÖ besorgniserregend. 

Die jüngste Bilanz der Fremdenpolizei für das Jahr 2016 beweist für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, „dass absoluter Handlungsbedarf besteht.“ Er konkretisiert: „Es ist das eingetreten, wovor die FPÖ bereits 2015 gewarnt hat, dass nämlich der Brenner zur Top-Flüchtlingsroute in Mitteleuropa wird. „Damals wurden wir als Hetzer hingestellt, als wir vor der Flüchtlingsbewegung über den Brennerpass warnten. Unsere Warnungen sind aber eingetreten, wenn man nur bedenkt, dass laut den aktuellen Zahlen im Jahr 2016 in Tirol 11.812 illegal eingereiste Personen aufgegriffen wurden“, führt Abwerzger aus.

Abwerzger verweist darauf, dass nun auch Tirols Landespolizeidirektor Helmut Tomac medial Grenzkontrollen einfordert. „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugsverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört“, konkretisiert Abwerzger. Er erinnert daran, dass für die FPÖ Landeshauptmann Günther Platter und die Landesregierung eine gewisse Mitschuld daran trägt, dass derart viele illegale Migranten im vergangenen Jahr bereits über Italien nach Österreich eingereist sind: „Wenn knapp 12.000 Personen aufgegriffen wurden, dann lässt dies die Vermutung zu, dass noch viel mehr Menschen auf der Flucht sind und eben nicht aufgegriffen werden, sondern nach Österreich eindringen.“

Er erinnert an die Meldung der EU-Grenzschutzagentur Frontex vom Juni 2016 bezüglich der Verlagerung der Flüchtlingskrise nach Nordafrika: „Die Prognosen waren richtig, wir haben vor den Migrationsströmen von Afrika über Italien Richtung Norden bereits im Juni 2015 gewarnt“, so Abwerzger, der wiederholt fordert: „Es braucht Grenzkontrollen an allen Übergängen zum italienischen Staatsgebiet, denn Italien kommt seinen europarechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen bezüglich der illegalen Immigration aus Nordafrika nicht nach.“ Für den FPÖ-Politiker muss sich die Landesregierung und auch die Bundesregierung der Verantwortung stellen: „Nun so zu tun, als hätte man eh alles Mögliche unternommen, ist unredlich, denn die Regierungen hätten das machen sollen, was wir immer gefordert haben, nämlich die Grenzen sofort sichern.“

Pin It on Pinterest