FPÖ fordert dringende Maßnahmen gegen Landärztemangel 

Der Landärztemangel in Tirol ist kein Phänomen, welches erst kürzlich in Erscheinung getreten wäre. Dass für junge Ärzte eine Landarztpraxis zu betreiben wenig attraktiv ist, gilt dabei ebenfalls als kein Novum. Die Anreize fehlen und die Nachteile überwiegen augenscheinlich die Vorteile. Der Obmann der Tiroler Freiheitlichen sieht hier ganz klar die Politik in der Verantwortung: „Die Aufgabe der Politik ist es, derartige Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen und dann natürlich gegenzusteuern. Es darf bei der medizinischen Grundversorgung keine Rolle spielen, ob man in Innsbruck wohnt oder in einem Seitental.“

„Augenscheinlich haben unsere Verantwortungsträger aber kein Interesse daran den Ärzten den Schritt aufs Land zu erleichtern und damit der von der ÖVP seit Jahren betriebenen Ausdünnung des ländlichen Raumes entgegenzuwirken“, kritisiert Abwerzger. Auf Bundesebene hat die schwarz-rote Regierung nun bereits fünf Mal in den letzten drei Jahren die Anträge der FPÖ zum Ausbau von Förder- und Maßnahmenprogrammen zur medizinischen Versorgung der ländlichen Bevölkerung vertagt und von der Tagesordnung gestrichen. „Nun wäre es höchste Zeit, wenn die Parteifreunde Platters in Wien schon kein Interesse daran haben, dass er hier Druck macht und die Initiative ergreift. Scheinbar ist es Platter aber selbst kein Anliegen, weil er eher damit beschäftigt ist sich in der Herrlichkeit des neuen grünen Bundespräsidenten zu sonnen“, fordert Abwerzger abschließend dringend tätig zu werden.

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