VP-Wolf kopiert unbehelligt FPÖ-Forderungen und gibt sie als die Eigenen aus. 

Mit der Forderung nach bilateralen Abkommen, um kriminelle Asylwerber loszuwerden, sorgt der VP-Klubobmann Wolf für Irritation. Im Landtag nämlich tönte es aus den Reihen der ÖVP noch ganz anders. „Im Landtag heulten Wolf und die 16 Geißlein der ÖVP noch, dass ein Lösung nur auf europäischer Ebene möglich sei. Urplötzlich sind auch bilaterale Lösungen eine Option. Entweder leiden die Vertreter der ÖVP an Vergesslichkeit oder sie stellen bald einen kollektiven Beitrittsantrag an die Tiroler Freiheitlichen“, äußert der FPÖ-Landesobmann, Markus Abwerzger sein Unverständnis.

Bilaterale Abkommen hat die FPÖ bereits vor mehr als einem Jahr eingefordert, da die EU, wie in vielen anderen Fragen, auch hier nicht in die Gänge kommt. Wolf ist nicht der erste Vertreter der ÖVP, der FPÖ-Forderungen unbehelligt als seine Eigenen verkauft. Er ist hier mit Außenminister Kurz und LH Platter in prominenter Gesellschaft. „Augenscheinlich hat die ÖVP einen Wettbewerb ausgerufen, wer schneller und dreister FPÖ-Forderungen kopieren kann. Ein eigenständiges Konzept, von einem Programm gar nicht zu sprechen, scheinen sie jedenfalls nicht mehr zu haben. Auffallend ist jedoch, der Abstand zwischen der Verteufelung der FPÖ-Forderungen und dem anschließenden Übernehmen wird immer geringer“, beobachtet Abwerzger.

Abwerzger sieht einmal mehr klar, dass „die FPÖ die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit gibt – nicht nur in der Migrationsfrage. Eine nachhaltige Politik ist in Tirol jedenfalls nur mit uns Freiheitlichen möglich. Die ÖVP stellt sich hingegen völlig planlos als größter Copyshop Tirols heraus.“ Nicht ganz ohne Sarkasmus meint Abwerzger abschließend: „Zumindest haben die Mandatare der ÖVP ein zweites Standbein als Kopierspezialisten, auf das sie zurückgreifen können, wenn sie von der Tiroler Bevölkerung aus dem Landtag gejagt werden.“

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