FPÖ fordert ÖVP am heutigen Todestag Andreas Hofers auf, endlich wieder „Dem Land Tirol die Treue“ zu halten 

Die Debatte rund um die inoffizielle Tiroler Landeshymne „Dem Land Tirol die Treue“ wurde wieder entflammt. „Gerade an Tagen wie heute, dem Todestag unseres Andreas Hofer, wäre es angebracht, unsere bewegte Geschichte in den Fokus zu rücken und so das Gespür wieder zu stärken.“, ist der Chef der Tiroler Freiheitlichen, Markus Abwerzger überzeugt. Dass manche Leute immer noch bei der Südtirol-Passage „Gott sei Dank“ hineinrufen, zeigt erstens, dass das nötige Geschichtswissen fehlt und zweitens, dass die von der Landesregierung vorgelebte Haltung ausstrahlt. „Die ÖVP trägt Mitschuld an den ‚Gott sei Dank‘-Rufen, da sie nämlich mit ihrer verfehlten Südtirol-Politik den Boden für Derartiges bereitet hat. Auf jede ethnische und religiöse Empfindsamkeit wird Rücksicht genommen, nur auf der Eigenen wird unsensibel herumgetrampelt.“, gibt Abwerzger zu bedenken.

Die „Gott sei Dank“-Rufe sind ein stellvertretendes Symbol für die Südtirol-Politik der schwarz-grünen Regierung, die sich auch in die Schulen zieht. Abwerzger meint hierzu: „Die Tiroler Geschichte muss dringend wieder in den Fokus der Betrachtung rücken, besonders in den Schulen im Zuge der Heimatkunde und des Geschichtsunterrichts. Des Weiteren wären große Landesfeiern und Gedenktage wünschenswert, um das Gespür der jungen Tiroler für Südtirol wieder zu stärken. Anscheinend hat sich aber auch hier schon die ÖVP von der grünen Ideologie vereinnahmen lassen. Das Verhalten der meisten Landespolitiker in dieser Causa ist jedoch gelinde gesagt zum Schämen. Von den Grünen erwartet man sich ja solch ein Anti-Tirol-Geschwafel aber das die ÖVP bei diesem Trauerspiel mitmacht, ist selbst für Platter und Konsorten ein neuer Tiefpunkt.“

Die Meinung der Tiroler deckt sich „Gott sei Dank“ nicht mit jenen Landespolitikern, die auf Südtirol herumhacken und maximal für Sonntagsreden ihren Tiroler Patriotismus hervorkehren. Für viele ist die Grenze am Brenner immer noch ein historisches Unrecht. „Die FPÖ ist die einzige Partei, die es wagt die Brennergrenze als das zu bezeichnen, was sie ist nämlich eine Unrechtsgrenze. Als Landeshauptmann Tirols wäre es Platters Aufgabe, sich unermüdlich für die Rechte Südtirols stark zu machen. Die einzige Partei, die dies jedoch macht, ist die FPÖ. Die Stimmung der Tiroler im Bezug auf Südtirol ist jedenfalls eine gänzlich andere als jene, die uns die ÖVP und ihre Steigbügelhalter weismachen wollen. Österreich muss sich unbedingt wieder auf seine Schutzmachtfunktion besinnen und den Südtirolern endlich die österreichische Staatsbürgerschaft zugestehen“, so Abwerzger abschließend.

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