Traglufthallenfiasko wirft für FPÖ eine Reihe von Fragen auf

„Das schwarz-grüne Asylchaos geht munter weiter“, stellt FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger angesichts der noch immer nicht beendeten Diskussion rund um das Traglufthallenfiasko fest. „Wie kann es sein, dass man 15 Monate nach dem Beschluss noch immer nur eine der Hallen wirklich in Betrieb ist und für die restlichen Hallen nach wie vor nicht klar ist, wie und ob diese überhaupt genützt werden? Man kann doch nicht ernsthaft glauben, 6,6 Millionen Euro verjubeln zu können, ohne dafür auch entsprechende Konsequenzen tragen zu müssen“, so Abwerzger, der hier die zuständige Landesrätin Baur aber auch Landeshauptmann Platter in die Pflicht nimmt und daran erinnert, dass die FPÖ im Tiroler Landtag als einzige Fraktion gegen den Ankauf dieser Hallen gestimmt hat.

„Gerade nachdem in der Diskussion rund um die bereits aufgestellte, aber nie in Betrieb gegangene Halle in Arzl augenscheinlich wurde, dass diese Hallen als Unterkunft für Asylwerber völlig ungeeignet sind, muss sich die Landesregierung endlich intensiv um Alternativen in Sachen Unterbringung von Asylwerbern bemühen“, so Abwerzger weiter, der nochmals herausstreicht, dass sich die FPÖ generell gegen die Unterbringung in Massenquartieren positioniert hat, „weil hier – wie auch uns die Realität vor Augen führt – Konflikte einfach vorprogrammiert sind. Für uns haben Gespräche der Landesregierung mit den Gemeinden über Kleinstquartiere oberste Priorität, um die Unterbringung der bereits bei uns befindlichen Asylwerber für die heimische Bevölkerung so erträglich wie möglich zu gestalten.“ Für den Tiroler FPÖ-Parteichef stellt sich angesichts der nach wie vor im Betrieb befindlichen Großquartiere ernsthaft die Frage, „ob in dieser Causa bisher überhaupt Erfolge vorzuweisen sind.“

„Die Landesregierung sollte der Tiroler Bevölkerung dann auch erklären, wie wir ohne jegliche Vorbereitung seitens der verantwortlichen Politiker einer neuerlich erstarkenden Welle der sich aktuell im Gang befindlichen Völkerwandungen erfolgreich begegnen sollen“, so Abwerzger, der abschließend klarstellt, „dass mit einer FPÖ in Regierungsverantwortung dieses Chaos schon längst an den Grenzen unseres Landes ein Ende gefunden hätte.“

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