FPÖ ortet thematische Unkenntnis bei ÖVP-Gruppierungen und anderen politischen Mitbewerbern

Die anhaltenden Rufe nach Abschaffung der Vergnügungssteuer nehmen FPÖ-Landesparteiobmann Abwerzger und Landtagsklubobmann Rudi Federspiel zum Anlass darauf zu verweisen, dass die FPÖ bereits im Jahr 2014 einen diesbezüglichen Antrag im Tiroler Landtag eingebracht hat, dieser aber damals von der ÖVP und den Grünen ausgesetzt wurde. „Fakt ist, dass die ÖVP und die Grünen eine Abschaffung verhindern wollen, wohl in Hinblick auf die Macht gewisser schwarzer Ortskaiser“, fügt Abwerzger hinzu, der konkretisiert: „Beinahe seit Jahrzehnten fordert wir die Streichung dieser Abgabe, denn es hat sich immer gezeigt, dass die Steuereinnahmen marginal sind, doch der bürokratische Aufwand enorm ist, vor allem ist die Vergnügungssteuer ein wirtschaftsfeindlicher Anachronismus.“

Federspiel erinnert an die Problematiken von Großevents mit internationalen Showstars: „Wenn ein Veranstalter eine derartige Veranstaltung durchführte, wie es in Innsbruck öfters der Fall war, dann wurde mittels außerordentlicher Subvention die Vergnügungssteuer dem Veranstalter wieder refundiert. Es war also immer ein Nullsummenspiel.“ Beide wundern sich daher, dass beispielsweise die Innsbrucker Stadt-ÖVP und andere politische Mitbewerber ebenso die Streichung der Vergnügungssteuer einfordern: „Anscheinend ist die interne Kommunikation der ÖVP so mangelhaft, dass nicht einmal die Stadt-Schwarzen wissen, was die ÖVP im Tiroler Landtag macht“, merken Abwerzger und Federspiel abschließend an.

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