FPÖ kritisiert geplante Veranstaltung der kurdischen Opposition mit angekündigtem Auftritt der grünen Nationalratsabgeordneten Aslan in Jenbach 

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger übt scharfe Kritik an einer geplanten Veranstaltung (siehe Beilage) am 19. März in der Marktgemeinde Jenbach. Dort findet eine politische Veranstaltung bezüglich des geplanten Referendums in der Türkei statt. „Es reicht! Innertürkische Konflikte dürfen nicht länger auf österreichischem Staatsgebiet ausgetragen werden. Wir fordern sowohl ein Verbot für Veranstaltungen der türkischen Regierungspartei als auch aller anderen türkischen politischen Bewegungen in Österreich und das sofort. Es kann nämlich nicht sein, dass man zurecht Auftritte der Partei von Präsident Erdoğan untersagt, jene von Oppositionsparteien aber zulässt.“ Abwerzger übt auch Kritik am Auftritt der grünen Nationalratsabgeordneten Berivan Aslan: „Sie ist als österreichische Abgeordnete auf die österreichische Verfassung angelobt, daher hat sie sich aus der innertürkischen Politik herauszuhalten“, führt Abwerzger aus und fügt hinzu: „Solche Veranstaltungen fördern bestimmt nicht die Integration, sondern sind ein weiterer Beweis für vorhandene Parallelstrukturen.“

Der Tiroler FPÖ-Chef erinnert an eine große politische Demo der Kurden im vergangenen November in Innsbruck, wo Aslan ebenso dabei war: „Augenzeugen berichteten mir von gewaltsamen Randalen bei der Demonstration von Kurden am 4.11.2016 in der Tiroler Landeshauptstadt. Eine vollkommene Eskalation der Situation konnte nur durch ein Großaufgebot der Exekutive verhindert werden“, führt der Tiroler FPÖ-Obmann aus. Für Abwerzger steht fest: „Niemand wird gezwungen in Österreich zu leben, Türken, die nationaltürkische oder islamistische Politik machen wollen, sollen dies in der Türkei tun, und die Kurden sollen in der Türkei für ihre Sache kämpfen, aber mit Sicherheit nicht bei uns!“

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