Tirols FPÖ-Obmann fordert die Landesregierung auf, rechtliche Weichenstellungen zu setzen

Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger übt scharfe Kritik hinsichtlich dem Zaudern der Landesregierung, einen gemeinsamen Wahltermin 2018 für die Landtags- und Innsbrucker Gemeinderatswahlen zu ermöglichen: „In allen Ländern Europas sind solche Wahlkonstellationen möglich, offenbar nur in Tirol nicht – zumindest nicht mit dieser Landesregierung“, so Abwerzger, der an die vergangenen Wahlen in Oberösterreich erinnert: „Dort war es möglich die gesamtoberösterreichischen Gemeinderatswahlen mit den Landtagswahlen an einem Wahlsonntag durchzuführen, demnach sollte es auch in Tirol machbar sein.“

Für ihn hätten getrennte Wahltermine katastrophale Folgen: „Beide Wahlen im Frühjahr unmittelbar hintereinander durchzuführen, wäre der Bevölkerung nicht zumutbar, und die Wahlbeteiligung vor allem in Innsbruck wäre dann katastrophal.“ Für Abwerzger steht abschließend fest: „Wenn die schwarzgrüne Chaoskoalition so weitermacht beschwört sie eine noch größere Politikerverdrossenheit herauf, was dann mit den getrennten Wahlterminen zu einer enorm niedrigeren Wahlbeteiligung führen wird. Wenn die Wahlen schon nicht zusammengelegt werden können, wäre das Beste gleich noch im heurigen Herbst die Tiroler Bevölkerung von diesem Trauerspiel namens Landesregierung zu befreien.“

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