FPÖ fordert Aufklärung über Sicherheitskonzept der TSD in den Asyleinrichtungen

Verwundert zeigen sich FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Sicherheitssprecher Rudi Federspiel über die Sicherheitsvorkehrungen in Einrichtungen der TSD. Wie die Tiroler Kronenzeitung berichtet, wurde der Vertrag mit der bisherigen Sicherheitsfirma gekündigt, da nun die Führung der TSD selbst Security-Personal auswählen will: „Das vor wenigen Wochen von der Landesregierung beschlossene Sicherheitspaket für Asyleinrichtungen entpuppt sich als Seifenblase“, orten beide Politiker massiven Handlungsbedarf: „Die Situation ist nach wie vor angespannt, das beweisen die beinahe täglichen Medienberichte klar. Es gibt massive Sicherheitsprobleme für die Bewohner der Einrichtungen und für die Betreuer“, erläutert Abwerzger.

Federspiel verweist auf die Situation in Innsbruck: „Die Anrainerinnen und Anrainer von Flüchtlingseinrichtungen haben oftmals Angst, daher braucht es ein professionelles Sicherheitsmanagement in den Asyleinrichtungen, alleine schon für das subjektive Sicherheitsempfinden.“ Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Problematik der Angehörigen der sogenannten kriminellen Nordafrikanerszene. „Solange Asylwerber in Obdachloseneinrichtungen untergebracht sind, bzw. dort übernachten, sind die Probleme hausgemacht. Unser Antrag bezüglich einem Nächtigungsverbot für Asylwerber aus Nordafrika, die der kriminellen Nordafrikanerszene zugehörig sind, wurde von ÖVP und Grünen im Landtag abgelehnt.“ Für Abwerzger beweist das Agieren der Führung der TSD, dass „es der Landesregierung an Ernsthaftigkeit fehlt.“

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