FPÖ übt Kritik an der Bilanz von Wohnbau- und Raumordnungslandesrat Tratter

Die von ÖVP-Landesrat Tratter gelobte Baulandmobilisierung von fünf Prozent im Bundesland Tirol ist für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger nicht einmal ein dringend notwendiger „sprichwörtlicher Tropfen auf den heißen Stein“.

Er konkretisiert: „Tirol ist ein Paradies für Immobilien-Spekulanten, denn das Hauptproblem ist die ÖVP, die sich immer noch als Agrar-Lobby betrachtet und notwendige gesetzliche Änderungen zu einer umfassenden Baulandoffensive verhindert, daran ändern auch die Positionen des ÖVP-Arbeitnehmerflügels nichts, denn der ÖAAB hat in der Tiroler Volkspartei nur einen geringen Stellenwert, die ÖVP wird eben vom Bauern- und Wirtschaftsbund gelenkt“, äußert sich Abwerzger, der Kritik daran äußert, dass die gepriesene Baulandmobilisierung keine Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in Tirol gehabt hat.

„Selbst Tratter bestätigt, dass sich keinerlei positive Auswirkungen auf die Preise dadurch ergaben, denn das Problem ist derart komplex, dass es eben ein umfassendes Konzept braucht um die Problemfelder leistbares Wohnen und Maßnahmen gegen Baulandhortung zu lösen“, gibt Abwerzger abschließend zu bedenken.

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