FPÖ zeigt sich abwartend bezüglich der geplanten Novelle des Tiroler Landes-Polizeigesetzes

Abwartend zeigen sich Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Sicherheitssprecher Rudi Federspiel bezüglich der geplanten Novelle des Landes-Polizeigesetzes: „Bereits im September des Vorjahres hätte die Novelle vorliegen sollen, doch interne Konflikte in der Regierung haben die Novelle zu Fall gebracht, wenn nun ein neuer Anlauf gestartet wird ist es sicherlich sehr zu begrüßen“, so beide Politiker unisono.

Federspiel konkretisiert: „Die illegale Rotlichtszene muss effektiv bekämpft werden. Seit der letzten Novelle des Landes-Polizeigesetzes gibt es ein Problem nach dem anderen.“ Er erinnert an die Position der FPÖ: „Wir fordern seit Jahren einen eigenen räumlich begrenzten Bereich, wo Sexarbeiterinnen legal und kontrolliert ihrer Tätigkeit nachgehen können. Dadurch wäre auch eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung gewährleistet. Wir haben ständig Maßnahmen eingefordert, bereits 2013 brachten wir einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat ein, der aber nicht die Mehrheit fand. Das Problem mit den zahlreichen illegalen Prostituierten besteht ja seit Jahren, weshalb auch bekannt ist, dass die Sexarbeiterinnen Zuhälterbanden aus Osteuropa ausgeliefert sind.“

Abwerzger gibt zu bedenken, dass mehr Bordelle im Bundesland kein taugliches Mittel zur Eindämmung der illegalen Sexarbeit darstellen: „Freier, die am Straßenstrich Sexarbeiterinnen ansprechen, tun dies meist aus Gründen der Anonymität. Diese Personen gehen aber meist in kein Bordell, das sollte bei der Novelle bedacht werden“, so der FPÖ-Landesparteiobmann.

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