Türkei-Referendum beweist für FPÖ, dass die Integrationspolitik gescheitert ist. ÖVP, SPÖ und Grüne tragen dafür eine Mitschuld. 

Das Türkei-Referendum beweist für Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, dass die Integrationspolitik der einstmals großen Koalition katastrophal gescheitert ist: „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass über 70 Prozent der zur Wahl gegangenen Türken in Österreich sich einfach nicht integrieren wollen.“ Er ortet ein integrationspolitisches Multiorganversagen: „ÖVP, SPÖ und die Grünen müssen endlich aufwachen. Es ist schon fünf nach zwölf. Durch ihre Politik, gerade von SPÖ und Grünen hat man Parallelgesellschaften erst ermöglicht, sie tragen Mitschuld daran“, konkretisiert der Tiroler FPÖ-Chef, der weiters anmerkt: „Wenn nun Politiker der SPÖ und der Grünen, vor allem Landesrätin Baur, ebenso die aktuellen Entwicklungen nun negativ beurteilen, dann muss man diesen Personen klar sagen, dass gerade die SPÖ und die Grünen sich immer schützend vor türkische Moschee-Vereine gestellt haben, die von der türkischen Erdogan-Regierung finanziell gefördert werden.“

Abwerzger übt hier auch Kritik an der Tiroler ÖVP und den Tiroler Grünen: „Nur den Kopf zu schütteln über das Ergebnis ist zu wenig. Jetzt muss diesen bedenklichen Entwicklungen, die auch bei uns in Tirol vorherrschen, endlich konsequent entgegengesteuert werden. Wir Freiheitlichen warnen seit Jahren vor den Problemen. Aber anstatt auf uns zu hören und mit uns gemeinsam wirksame Maßnahmen zu treffen, hat Landeshauptmann Günther Platter lieber eine Regierung mit den grünen Zuwanderungsromantikern gebildet.“

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