FPÖ erinnert daran, dass in der Frage Freizeitwohnsitze die schwarz-grüne Landesregierung kapituliert hat.

Der aktuelle Grundverkehrsbericht 2017 des Landes beweist für Landesparteiobmann Markus Abwerzger, dass die „schwarz-grüne Landesregierung seit Jahren in der Frage der Zweitwohnsitze und somit die Frage des Ausverkaufs des Landes kapituliert hat.“ Für ihn sind die aktuellen Zahlen mehr als erschütternd.

„Vor allem der Ankauf von land- oder forstwirtschaftlichen Grundstücken stellt eine große Gefahr für die Tiroler Landwirte dar“, so der FPÖ-Landesparteiobmann, der darauf verweist, dass die FPÖ seit Jahren Maßnahmen fordert: „Unsere Initiativen im Landtag wurden von ÖVP und Grünen stets abgelehnt. Wir fordern, dass alle betreffenden Gesetze sofort dahingehend novelliert werden, dass der Wildwuchs sofort eingestellt wird.“

Abwerzger sieht sich hinsichtlich dieser Forderungen nicht alleine: „Bereits 2013 verfasste die ARGE Bergdorf eine Petition, in welcher genau unsere Forderungen bereits kundgetan wurden. Diese Petition müsste die Landesregierung eigentlich seit Jahren kennen.“

Letztlich fordert der FPÖ-Landesparteiobmann, dass „das europarechtlich gestützte Verbot von Beschränkungen des Kapitalverkehrs im Interesse der Tiroler Bevölkerung überdacht werden muss.“ Wobei er anfügt, dass „dieser Grundpfeiler der EU, wohl nicht so leicht eingeschränkt werden kann.“

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