Tirols FP-Landesparteiobmann erinnert an den Konflikt zwischen den Südtiroler Schützen und LH Kompatscher bezüglich der italienischen Hymne 

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger ist Südtirol in größter Gefahr: „Wovor wir immer gewarnt haben, dass die Südtiroler Bevölkerung um ihre schwer erkämpften Autonomierechte bangen muss, wenn es nach den Plänen der römischen Regierung geht“, äußert sich Abwerzger besorgt, der darauf verweist, dass „die Südtirol-Autonomie noch nie in der neueren Geschichte so bedroht war, wie derzeit.“

Tirols FPÖ-Chef verweist auf die Haltung der Tiroler FPÖ, wonach das Recht auf Selbstbestimmung der Südtiroler nicht angezweifelt werden darf. Ob Freistaat oder Beitritt zur Republik Österreich haben die Südtiroler selbst zu entscheiden. „Der Verbleib bei Rom ist die denkbarst schlechteste Variante, sowohl wirtschaftlich als auch aus Gründen der zunehmenden Gefährdung des Autonomiestatus“, ergänzt Abwerzger. Fakt ist für den Tiroler FPÖ-Obmann, dass die „Doppelstaatsbürgerschaft als erster Schritt kommen muss.“

Abwerzger appelliert in Richtung Landeshauptmann Platter: „Die Tiroler Landesregierung muss alles unternehmen, um die drohende Aushöhlung des Autonomiestatutes zu verhindern, denn Südtirols LH Kompatscher ist viel zu schwach und zu ‚romhörig‘.“ Er erinnert auch an den aktuellen Konflikt zwischen dem Südtiroler Schützenbund und LH Kompatscher bezüglich der italienischen Hymne: „Das selbstbewusste Auftreten der Südtiroler Schützen beweist, dass die Bevölkerung mit dem Status quo nicht zufrieden ist, auch wenn die SVP und Kompatscher dies immer vehement leugnen.“

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