FPÖ erinnert daran, dass im Zeitraum Jänner bis Ende Mai 2017 rund 189.000 Flüchtlinge in Italien angekommen sind.

Keine Entspannung ortet FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger bei der illegalen Migration über die Grenzübergänge vom italienischen Staatsgebiet nach Österreich: „Wenn weniger illegale Flüchtlinge aufgegriffen wurden, dann bedeutet dies nicht gleich eine Besserung der Situation, denn illegale Migranten werden sich niemals freiwillig melden“, so der FPÖ-Obmann, der darauf verweist, dass „bis heute noch keine flächendeckenden Grenzkontrollen seitens Österreich durchgeführt werden.“ Abwerzger erinnert an die Position der FPÖ nach ständigen Grenzkontrollen an allen Übergängen zu Italien: „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört.“

Für die FPÖ tragen Landeshauptmann Platter und die Landesregierung eine gewisse Mitschuld daran, dass bereits im vergangenen Jahr derart viele illegale Migranten über Italien nach Österreich eingereist sind: „Wenn knapp 12.000 Personen aufgegriffen wurden, dann lässt dies die Vermutung zu, dass noch viel mehr Menschen auf der Flucht sind und eben nicht aufgegriffen werden, sondern nach Österreich eindringen.“ Er verweist darauf, dass im Zeitraum Jänner bis Ende Mai 2017 rund 189.000 Flüchtlinge in Italien angekommen sind. „Ein Rekordwert, der den Verantwortlichen in Österreich zu denken geben sollte.“

Der FPÖ-Landesparteiobmann abschließend: „Es braucht Grenzkontrollen an allen Übergängen zum italienischen Staatsgebiet, denn Italien kommt seinen europarechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen in Hinblick auf die illegale Immigration aus Nordafrika nicht nach.“

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