Es braucht gerechte Löhne, und Asylwerber mit Asylstatus müssen arbeiten.

Für Landesparteiobmann Markus Abwerzger beweist das Schicksal des Unternehmers Dominik Jenewein, dass der Wirtschaftsstandort Tirol schon lange mehr als gefährdet ist: „Die geltenden Bestimmungen bei der Mindestsicherung führen dazu, dass viele keine Arbeit annehmen, weil der Unterschied zwischen Lohn und Sozialleistung zu gering ist, viele missbrauchen die Mindestsicherung als soziale Hängematte, da sie nebenbei pfuschen, und dadurch viel mehr verdienen“, so Abwerzger.

Er konkretisiert: „Natürlich braucht es bessere und höhere Löhne, wobei 1300 Euro für einen Hilfsarbeiter eine sehr angemessene Entschädigung ist, wenn man es mit anderen Berufsgruppen vergleicht.“ Der FPÖ-Obmann fordert auch, dass „Asylberechtigte natürlich arbeiten gehen müssen, ansonsten muss angedacht werden, diesen Personen die Sozialleistungen zu kürzen, da es sich der Staat nicht mehr leisten kann.“ Er erinnert abschließend daran, dass im Jahr 2016 mehr als die Hälfte alle Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung in Tirol keine österreichischen Staatsbürger waren.

Pin It on Pinterest