Hunderte Innsbrucker taten heute beim zweiten FPÖ-Bürgerforum im Innsbrucker Rapoldipark ihren Unmut kund.

Auf großes Interesse bei der Bevölkerung stieß heute das zweite FPÖ-Bürgerforum im Innsbrucker Rapoldipark. Knapp 400 Innsbrucker hörten den Ausführungen von FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Stadtparteiobmann Rudi Federspiel über zwei Stunden zu, zahlreiche Besucher taten anschließend in Wortmeldungen ihren persönlichen Unmut kund. Die Bandbreite reichte, von der Situation der kriminellen Nordafrikanerszene in Innsbruck bis hin zu den fehlenden Grenzkontrollen am Brenner.

„LH Platter und Innenminister Sobotka täuschen die Bevölkerung in Tirol seit Monaten, denn es gibt kein funktionierendes Grenzmanagement auf Knopfdruck“, so Abwerzger, der daran erinnert, dass der Brenner und andere Grenzübergänge zum italienischen Staatsgebiet kontrolliert werden müssen. Der FPÖ-Chef berichtete auch der Bevölkerung über das Ergebnis der Gespräche mit dem marokkanischen Botschafter Lotfi Bouchaara am Mittwoch in Wien: „Kein Politiker aus Tirol hat bisher mit dem Botschafter des nordafrikanischen Königreichs gesprochen, das beweist, dass Platter und auch die Bürgermeisterin Oppitz-Plörer das Problem mit Angehörigen der kriminellen Nordafrikanerszene ignorieren.“

Federspiel verwies auf die angespannte Sicherheitssituation in Innsbruck: „Beinahe kein Tag vergeht ohne Gewalttaten und Übergriffen, vor allem die Frauen haben Angst in Innsbruck auf die Straße zu gehen“, erläutert der FPÖ-Stadtparteiobmann.  Federspiel verweist darauf, dass gerade der Rapoldipark Hotspot des Drogenhandels in der Landeshauptstadt ist, ein Faktum, welches auch der Suchtmittel-Jahresbericht des Innenministeriums bestätigt.  „Seit Jahren machen wir auf die skandalösen Zustände in Innsbruck aufmerksam, während die Polizeiführung die dramatische Sicherheitssituation meist negiert. Jeden Tag erhalte ich Briefe, Mails und Anrufe, die die dramatische Situation bestätigen, bzw. darauf hinweisen, dass die Situation zunehmend eskaliert“, so Federspiel.

„Man braucht sich nur die täglichen Meldungen der Exekutive durchzulesen, bzw. die Zeitungen zu studieren. Seit Jahren fordern wir eine effektive Bekämpfung der kriminellen Nordafrikanerszene, um der Lage wieder Herr zu werden. Die schwarzgrüne Landesregierung leugnet und ignoriert das Problem.“ Einer Umgestaltung des Parks, wie ihn die ÖVP fordert, erteilte Federspiel eine klare Absage.

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