Für die FPÖ hätte die Landesregierung bereits seit Jahren tätig werden können. Der Ausverkauf Tirols ist durch die ÖVP auf Landesebene und schwarze Dorfkaiser verschuldet.

Die Frage des Umgangs mit Zweitwohnsitzen in Tirol ist für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, eine der wichtigsten Zukunftsaufgabe der Landesregierung: „Leider ist es so, dass die schwarzgrüne Landesregierung in dieser Frage kapituliert hat, die leidtragenden sind die Tiroler, die sich kein Eigentum schaffen können, denn die Freizeitwohnsitze sind der große Preistreiber am Immobilienmarkt“, so Abwerzger.

Er verweist darauf, dass Gemeinden nur mangelhafte Kontrollen machen: „In der Stadt Kitzbühel, hat dieses Faktum der amtierende Bürgermeister in einer Anfragebeantwortung unserer Gemeinderatsfraktion im Jahr 2016 bestätigt.“ Landesparteiobmann Abwerzger spricht in diesem Zusammenhang wiederholt vom „Systemfehler der ÖVP“. Ein System welches durch die Macht der schwarzen Ortskaiser bedingt sei: „Die Landesregierung hätte bereits seit Jahren tätig werden können. Doch der Ausverkauf des Landes ist durch die ÖVP auf Landesebene und schwarze Dorfkaiser in den Gemeinden verschuldet“, argumentiert der FPÖ-Chef.

Abwerzger erinnert an den diesbezüglichen Antrag der FPÖ-Fraktion im Oktoberlandtag 2015. „Wir fordern seit Jahren, dass Regelungen, die derzeit auf der Vertragsraumordnung basieren, auf hoheitliche Regelungen überführt werden. Wir haben die Landesregierung aufgefordert umgehend eine Expertenkommission einzurichten, damit nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen gesetzt werden, damit die Vertragsraumordnung rechtlich konkretisiert wird, doch die Regierung ignoriert tagtäglich das Problem.

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