Die vierzehnprozentige Steigerung (Tiroler Tageszeitung, 3. 7.2017, Seite 12) bei Asylwerbern in Italien muss dazu führen, dass endlich Grenzkontrollen gemacht werden.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und FPÖ-Sicherheitssprecher Rudi Federspiel droht ein massives Chaos, bezüglich eines drohenden Flüchtlingsansturms in Tirol. „Heuer verzeichnete Italien eine vierzehnprozentige Steigerung bei Flüchtlingen, die über das Mittelmeer kommen, die Kronenzeitung schreibt gar von über einen zwanzig prozentigen Anstieg (Kronen Zeitung, 3. 7. 2017, Seiten 2 und 3) “, so Abwerzger.

Federspiel verweist darauf, dass nun sogar Hafensperren drohen, denn „Italien schafft es einfach nicht mehr.“ Beide erinnern an die Forderung nach Kontrollen an den Grenzübergängen zum Italienischen Staatsgebiet. „Jede andere mögliche Lösung wäre uns Freiheitlichen lieber, aber wir können kein Vertrauen in den italienischen Staat haben. Seit Jahren kommt Italien seiner europarechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtung bezüglich der Migrantenflut aus Nordafrika nicht nach, und nun droht erst der große Ansturm, in den kommenden Wochen und Monaten“, konkretisiert der Tiroler FPÖ-Chef.

Für Abwerzger, wäre es natürlich wünschenswert, wenn Italien die Kontrollen, bereits unterhalb von Verona, oder an der Mautstelle in Sterzing, wie es ja auch in Frankeich gemacht wird, da „könnte die SVP in Rom Druck machen, doch das Motto der SVP lautet halt, ja nicht in Rom anecken.“

Abschließend verweist Federspiel wiederholt auf das Versagen der EU: „Die moderne Völkerwanderung ist seit Jahren ein massives Problem. Europa ist nicht das Sozialamt der Welt, wir schaffen es nicht.“ Beide fordern LH Platter auf, dass er die „Augen vor dem Asylchaos in Italien nicht länger verschließt. Er muss auch endlich der Bevölkerung sein Grenzmanagement erläutern, denn bis auf den Namen ist nichts bekannt, wie sein Konzept wirklich funktionieren soll.“

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