FPÖ ortet zunehmenden Widerstand innerhalb des Wirtschaftsbundes und den ÖVP-Bauern gegen Natura 2000 Ausweisungen.

Die jüngsten Maßnahmen von WK-PräsidentenBodenseer um weitere Natura 2000 Ausweisungen in Tirol zu verhindern, beweisen für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger, „dass LH Platter die Geister nicht mehr los wird, die seine grünen Regierungspartnerinnen gerufen haben“, so der FPÖ-Obmann, der nun auch massive Proteste innerhalb des ÖVP Wirtschaftsbundes und den ÖVP-Bauern ortet: „Jede weitere Natura 2000 Ausweisung wäre ein weiterer Hemmschuh für periphere Regionen in Tirol, sowohl in wirtschaftlicher als auch in infrastruktureller Hinsicht.“ Abwerzger fordert daher ein sofortiges Ende dieses für Tirol so gefährlichen Treibens der Regierung.

FPÖ-Nationalrat Gerald Hauser verweist widerholt darauf, dass die Nationalparkregion sowohl von LH-Stv. Felipe als auch vom Osttiroler ÖVP-LAbg. Kuenz politisch verschaukelt wurde: „Felipe und Kuenz haben einen politischen Deal gemacht, nach dem der Kalserbach nicht als Natura 2000-Gebiet nominiert wird, obwohl es dort Vorkommen des Schutzguts Tamarisken gibt, damit ein Kraftwerksbau möglich ist, wurde dafür die Ausweisung der ganzen Isel vereinbart“, erinnert Hauser. „Zum Beispiel ist die ganze Isel von Prägraten bis Oberlienz ausgewiesen worden, obwohl das nicht zu rechtfertigen gewesen ist, weil es etwa von den Umbalfällen in Prägraten bis zur Matreier Gemeindegrenze null Prozent Anteil Tamariskenbestand gibt und im Gebiet zwischen Matrei und dem Ortsteil Huben lediglich ein Prozent“, erklärt Hauser weiter.

Felipe habe dadurch der EU die Chance eingeräumt, eine massive Nachnominierung einzufordern, und trage die volle Verantwortung fürs Scheitern. Abwerzger merkt abschließend an: „Naturschutz muss endlich wieder Ländersache sein, die Tiroler wissen nämlich ganz genau, welche Flüsse und Pflanzen zu schützen sind, da braucht es keinen abgehobenen EU-Apparat.“

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