FPÖ fordert, dass ROLA ausgebaut werden muss, günstiger und flexibler werden muss und dadurch attraktiver für die Frächter wird

Zur aktuellen Diskussion über den stetig steigenden Transit über den Brenner stellt FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger in einer Aussendung fest: „Wenn nun im Mai und Juni dieses Jahres der Transitverkehr auf der Brennerstrecke sogar noch stärker zugenommen als in den Monaten davor, dann müssen bei Landeshauptmann Platter endlich die Alarmglocken läuten, denn er trägt als Regierungschef die Mitschuld daran, denn seine Stellvertreterin Felipe hat kläglich versagt“, so der FPÖ-Chef, der weiters ausführt: „Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das Tempo-100-Limit hat sich ja auch nicht als positiv herausgestellt“, so der FPÖ-Obmann, der anmerkt, dass „das derzeitige sektorale Fahrverbot eine reine Placeboverordnung ist.“

Die Schweiz ist für Abwerzger mehr als vorbildhaft, denn „die westlichen Nachbarn haben einen großen Teil des Transits auf die Schiene verlagert, weil eben die Straße für den Schwerverkehr zu teuer geworden ist.“ Er führt weiters aus: „Den generellen Lufthunderter lehnten wir ja seit Einführung ab und forderten die Beibehaltung des Tempolimits von 130 km/h. Die Verordnung des Tempolimits war ein unnötiger Kniefall vor Brüssel, und es gibt bis jetzt nicht einmal seriöse Zahlen über allfällige Auswirkungen“, kritisiert Abwerzger und fügt hinzu: „Die Gesundheit der Bürger ist für uns Freiheitliche eben wichtiger, als irgendwelche Vorgaben der Union, die andere EU-Staaten auch nicht einhalten“, so der FPÖ-Landesparteiobmann, der fordert, dass „die ROLA rasch ausgebaut werden muss, günstiger und flexibler werden muss, und dadurch attraktiver für die Frächter wird.“

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