FPÖ-Stadtparteiobmann Rudi Federspiel fordert klare Distanzierung von Georg Willi zu den jüngsten Kommentaren des grünen Innsbrucker Gemeinderates Mesut Onay.

Schockiert zeigt sich FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger über die politische Radikalisierung bei den Tiroler Grünen. Aktueller Anlass ist ein Kommentar des grünen Gemeinderates in Innsbruck Mesut Onay, der die jüngsten anarchistischen Gewaltexzesse in Hamburg relativiert und in einem Kommentar auf Facebook sogar verteidigt. „Eine derartige verfassungsfeindliche Haltung hat in einer Demokratie keinen Platz. Wer Gewalt – egal von welcher Seite – in der politischen Auseinandersetzung nicht klar verurteilt, der ist ein politischer Brandstifter“, so Abwerzger, der sich von Onay nun persönliche Konsequenzen erwartet. „Eine solche Haltung widerspricht den Grundsätzen unseres Rechtssystems, daher erwarte ich mir, dass Onay erkennt, dass seine Aussagen außerhalb des Verfassungsbogens stehen.“

Der Innsbrucker Stadtparteiobmann Rudi Federspiel erwartet sich auch umgehend eine Distanzierung des grünen Spitzenkandidaten in Innsbruck Georg Willi. „Onay war ja der Königsmacher von Willi beim letzten grünen Stadtparteitag, daher ist es unabdingbar, dass Willi sich zu der Haltung Onays äußert. Wenn er dies nicht tut, ist dies endgültig der Beweis, dass auch Willi – der äußerlich den Anschein eines pseudobürgerlichen Biedermannes hat – linke verfassungsfeindliche Haltungen in seinem Team goutiert und somit gutheißt.“

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