FPÖ-Landesparteiobmann fordert wiederholt das Ende der Vranitzky-Doktrin.

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger übt in einer Aussendung Kritik an den jüngsten Aussagen von LH Platter hinsichtlich allfälliger Koalitionsvarianten: „Für uns ist im Gegensatz zur ÖVP etwas klar, nämlich, dass die Wähler über Koalitionsvarianten entscheiden und sicher nicht LH Platter allein. Der ÖVP geht es ja nur um Macherhalt und nicht um die Sorgen und Nöte der Bevölkerung.“

Wiederholt übt der FPÖ-Obmann Kritik an der Vranitzky-Doktrin, welche eine Koalition zwischen SPÖ und FPÖ kategorisch ablehnt. „So kann es nicht länger sein, denn so verliert die SPÖ immer mehr an Stellenwert in Österreich“, so Abwerzger, der selbst keinerlei Koalitionsvarianten ausschließt: „Die FPÖ ist die einzige Partei, die keinen politischen Mitbewerber im Vorhinein ausschließt, und das wissen auch die Wähler zu schätzen“, stellt der Tiroler FPÖ-Obmann fest, der abschließend anmerkt, dass „Platters Meinung sicher kein qualifizierter Gradmesser ist, bescherte er doch den Tirolern eine schwarzgrüne Koalition, die seit über vier Jahren für politischen Stillstand in Tirol sorgt und eine massive Belastung für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft darstellt.“

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