Trauriger Rekordwert bei Suchtmitteldelikten muss für Tiroler FPÖ weitreichende Maßnahmen nach sich ziehen.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger braucht es nun rasch eine Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012. „Wir forderten mehrmals im Tiroler Landtag eine Adaptierung des Suchtkonzeptes, da sich das bestehende Konzept als weniger tauglich als das Vorgängerkonzept erwiesen hat“, so Abwerzger, der den Suchtmittel-Jahresbericht 2016 des Innenministeriums mehr als alarmierend betrachtet.

„Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2016 allein 4023 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der höchste Wert, der jemals verzeichnet wurde“, so Abwerzger. Er erinnert daran, dass bei der Erstellung des Suchtkonzeptes 2012 auf einen sehr umfassenden Begriff der Suchtabhängigkeit Wert gelegt wurde: „Im Vorwort wird zwar betont, dass neben den illegalen verstärkt die legalen Suchtmittel auch die stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen bzw. Verhaltensstörungen mit eingebunden wurden. Bereiche, die wichtig sind, doch braucht es nun ein Nachjustieren bei der Suchtmittelabhängigkeit illegaler Substanzen.“ Er erinnert auch daran, dass es auch immer noch viel zu wenige Behandlungsmöglichkeiten für Suchtmittelabhängige vor allem in den peripheren Bezirken gibt.

Pin It on Pinterest