FPÖ-Stadtparteiobmann fordert wiederholt eine eigene Drogen Sonderkommission.

Für FPÖ-Stadtparteiobmann LAbg. KO GR Rudi Federspiel beweisen die jüngsten Rekordwerte bei Suchtmittelaufgriffen und Festnahmen von Dealern, dass ein massives Problem beim Suchtmittelmissbrauch in Innsbruck besteht: „Die Tiroler Landeshauptstadt ist die Drogenhölle von Westösterreich“, erklärt Federspiel. Für ihn braucht es nun rasch eine Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012. „Wir forderten mehrmals im Tiroler Landtag eine Adaptierung des Suchtkonzeptes, da sich das bestehende Konzept als weniger tauglich als das Vorgängerkonzept erwiesen hat“, so Abwerzger, der den Suchtmittel-Jahresbericht 2016 des Innenministeriums mehr als alarmierend betrachtet. „Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2016 allein 4023 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der höchste Wert, der jemals verzeichnet wurde“, so Federspiel. Er erinnert daran, dass bei der Erstellung des Suchtkonzeptes 2012 auf einen sehr umfassenden Begriff der Suchtabhängigkeit Wert gelegt wurde: „Im Vorwort wird zwar betont, dass neben den illegalen verstärkt die legalen Suchtmittel auch die stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen bzw. Verhaltensstörungen mit eingebunden wurden. Bereiche, die wichtig sind, doch braucht es nun ein Nachjustieren bei der Suchtmittelabhängigkeit illegaler Substanzen.“ Er fordert daher, dass die Exekutive nun eine eigene Drogen Sonderkommission installiert: „Es sind zu wenige Beamte derzeit für Suchtmitteldelikte abgestellt, daher muss das Innenministerium rasch nachjustieren.“ Federspiel erinnert diesbezüglich an die Zusammenhänge mit der kriminellen Nordafrikanerszene. „In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Marokkanischen Botschafter in Österreich Exzellenz Lotfi Bouchaara hat der Botschafter unserem Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger und mir versichert, dass das Königreich Marokko Tirol und Innsbruck im Kampf gegen Angehörige der kriminellen Nordafrikanerszene unterstützt“, so der FPÖ-Politiker, der hinzufügt: „Ich hatte bei den Ausführungen mehrmals das Gefühl, dass eben nicht das Königreich ein Problem darstellt, sondern die Untätigkeit der österreichischen Ministerien und Behörden dafür ursächlich sind, dass seit über zehn Jahren dutzende Angehörige der kriminellen Nordafrikanerszene ein massives Sicherheitsproblem in Tirol, speziell in Innsbruck, darstellen.“

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