Schwerpunktaktionen sind für Tiroler FPÖ zu wenig

Verwundert zeigt sich FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger über die jüngsten Medienberichte bezüglich Grenzkontrollen am Brenner: „Schwerpunktaktionen sind zu wenig, denn es werden ja bei jeder Aktion illegale Personen aufgegriffen“, so der FPÖ-Obmann in einer Aussendung. Er fordert wiederholt permanente Grenzkontrollen, denn „nur diese können die illegale Einwanderung verhindern.“ Abwerzger konkretisiert: „Es ist ja das eingetreten, wovor die FPÖ bereits vor Jahren gewarnt hat, dass nämlich der Brenner zur Top-Flüchtlingsroute in Mitteleuropa wird. Damals wurden wir als Hetzer hingestellt, als wir vor der Flüchtlingsbewegung über den Brennerpass warnten. Unsere Befürchtungen sind wahr geworden, wenn man nur bedenkt, dass laut den aktuellen Zahlen im Jahr 2016 in Tirol 11.812 illegal eingereiste Personen aufgegriffen wurden“, erläutert Abwerzger. „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört, doch nun hat es den Anschein, dass die kommenden Wahlen ursächlich sind, dass LH Platter und Co nun unsere Forderungen umsetzen“, hält er weiters fest.

Bezirksobmann Nationalrat Peter Wurm erinnert in diesem Zusammenhang an die Kontrollen durch das Bundesheer im Burgenland: „Seit September 2015 sind Heeresbeamte und Präsenzdiener im Einsatz, diese Maßnahme hat sich als sehr positiv herausgestellt“, so Wurm. Er verweist weiters auf die angespannte Situation im Wipptal: „Die dortige Bevölkerung wünscht effektive Grenzkontrollen schon lange, denn die Bewohner der grenznahen Gemeinden haben einfach vor einem unkontrollierten Flüchtlingszustrom große Angst.“

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