FPÖ-Landesparteiobmann beansprucht bei einer allfälligen Regierungsbeteiligung das Verkehrsressort für die FPÖ – die Tiroler brauchen wieder Luft zum Atmen.

Der aktuelle Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes ist für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger mehr als alarmierend: „Er beweist, dass die grüne Verkehrspolitik in Tirol gescheitert ist. Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe hat gänzlich versagt. Felipe ist ein wahrer Magnet für den Transit, denn in ihrer Amtszeit hat der Transitverkehr in Tirol ein unzumutbares Ausmaß angenommen“, so der FPÖ-Obmann.

„Wenn nun in der ersten Jahreshälfte der Transitverkehr um fünf Prozent zugenommen hat, dann hätten bei Landeshauptmann Platter schon früher die Alarmglocken läuten müssen, denn er trägt als Regierungschef die Mitschuld daran, denn seine Stellvertreterin Felipe hat kläglich versagt“, so Abwerzger, der weiters ausführt: „Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige sektorale Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung.“ Die Schweiz ist für Abwerzger mehr als vorbildhaft, denn „die westlichen Nachbarn haben einen großen Teil des Transits auf die Schiene verlagert, weil eben die Straße für den Schwerverkehr zu teuer geworden ist.“ Er fügt hinzu: „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“

Abschließend merkt der Tiroler FPÖ-Obmann an: „Es braucht sofortige Maßnahmen, damit die Tiroler wieder Luft zum Atmen haben, daher wollen wir Verantwortung in der Verkehrsfrage übernehmen, im Falle einer Regierungsbeteiligung der Tiroler FPÖ nach den kommenden Wahlen.“

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