Für den FPÖ-Landesparteiobmann beweisen die Zustände in der JA-Innsbruck, dass die ÖVP keine Sicherheitskompetenz hat

14 unbesetzte Planstellen in der Justizanstalt Innsbruck und dann noch der Abzug eines Beamten in eine andere Justizanstalt sind für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger nicht hinnehmbar: „Seit über einem Jahr verspricht ÖVP-Justizminister Brandstetter eine massive personelle Aufstockung, er lässt die Tiroler Justizwachebeamten einfach im Stich“, so der Tiroler FPÖ-Chef, der der ÖVP vorwirft, keine Sicherheitskompetenz zu haben: „Anders kann man es ja nicht ausdrücken“, so Abwerzger.

„Die derzeitigen Zustände sind nicht mehr länger tragbar, seit Jahren warnen die Beamten der Justizwache vor einem drohenden Kollaps des Strafvollzugssystems in Österreich. Seit Jahren fehlt Personal in der Justizanstalt Innsbruck.“ Er erinnert dabei auch an die jüngste Kritik der Volksanwaltschaft hinsichtlich der mangelhaften psychiatrischen Versorgung in der Justizanstalt Innsbruck: „Derartige Missstände müssen beendet werden, denn ausreichende psychiatrische Betreuung in der Justizanstalt ist auch im Interesse der Beamten. Gerade psychologische Betreuung ist die beste Prävention um Konflikte mit Beamten und Mitgefangenen zu verhindern.“ Vor allem jugendliche Häftlinge brauchen für den FPÖ-Landesparteiobmann Unterstützung: „Gerade in diesem Bereich ist ausreichende psychiatrische Betreuung wichtig für eine spätere Resozialisierung.“

Abschließend verweist Abwerzger auf die Problematik der Unterbringung von Angehörigen der sogenannten kriminellen Nordafrikanerszene in der Justizanstalt Innsbruck: „Tatsache ist leider, dass knapp 25 Prozent aller Insassen in der JA der sogenannten kriminellen Nordafrikanerszene angehören. Hier braucht es Maßnahmen, wie eine Verteilung von Angehörigen dieser Gruppe auf andere Haftastalten in Österreich, dadurch können Gewaltexzesse in der Haft zumindest etwas vermindert werden.“

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