FPÖ-Landesparteiobmann begrüßt, dass nun auch LH Platter die Forderung der FPÖ nach dem Ausbau der ROLA aufnimmt.

„Einen Versuch der Beschönigung“, ortet FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger in den kolportierten Aussagen von LH Platter, in denen er Bayern vorwirft zu wenig getan zu haben bezüglich der Verlagerung von der Straße auf die Schiene. „Nun 4 Monate vor der Landtagswahl erhebt Platter mächtig das Wort, er vergisst aber darauf zu verweisen, dass die Landesregierung in der Transitfrage bereits kapituliert hat“, so Abwerzger. Er erinnert an die Kritik der FPÖ an der Blockabfertigung: „Die Blockabfertigung löst das Problem nicht, zudem trifft diese Maßnahme die heimischen Frächter genauso, wie die Mülltransporter von Italien nach Deutschland, die keine Wertschöpfung dem Land Tirol bescheren.“

Weiters verweist er auf den durch Transit-LKWs verursachten Kohlenstoffdioxidausstoß, der die Tiroler Luftqualität massiv belastet und für Erkrankungen und Lärmbelästigung der Tiroler Bevölkerung ursächlich ist. „Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“

Er fordert zudem wiederholt einen verstärkten Ausbau der „Rollenden Landstraße“: „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“ Er begrüßt ausdrücklich, dass nun auch LH Platter die Forderung der FPÖ nach dem Ausbau der ROLA aufnimmt, „nur hätte die Landesregierung, bzw. die ÖVP seit Jahrzehnten darauf hinarbeiten sollen.“

Abwerzger kritisiert abschließend die Haltung Bayerns in dieser Frage: „Die Ignoranz der Münchner Regierung bezüglich des Brenner Basis Tunnels ist nicht länger hinnehmbar, es braucht gemeinsame Maßnahmen und es braucht eine europäische Solidarität in der Transitfrage.“ Für ihn muss langfristig gelten, dass die „Tiroler endlich mehr Luft zum Atmen haben.“

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