FPÖ-Landesparteiobmann kündigt eine LKW-Tour im Wahlkampf an um sich ein persönliches Bild zu machen.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger beweist die andauernde Transitdiskussion, dass in Tirol seit Jahren massiver Handlungsbedarf bestanden hat: „2,25 Millionen LKW wurden 2017 an der Zählstelle Schönberg gezählt, dieser traurige Rekordwert ist das Produkt der Verkehrspolitik der schwarzgrünen Landesregierung.“ Er konkretisiert: „Schon alleine die Blockabfertigung löst keine Probleme, zudem trifft diese Maßnahme die heimischen Frächter genauso, wie die Mülltransporter von Italien nach Deutschland, die dem Land Tirol keine Wertschöpfung bescheren“, so Abwerzger, der auf den durch Transit-LKWs verursachten Kohlenstoffdioxidausstoß verweist, der die Tiroler Luftqualität massiv belastet und für Erkrankungen und Lärmbelästigung der Tiroler Bevölkerung ursächlich ist.

„Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“ Er verweist wiederholt auf die Forderung der FPÖ nach einem Ausbau der „Rollenden Landstraße“. „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“ Abschließend kündigt er eine zweitägige LKW-Tour an: „Ich werde am Morgen mit einem einheimischen Obst- und Gemüsefrächter eine 2-Tages-Tour unternehmen, um mir ein persönliches Bild vom Verkehr, aber auch von den Bedingungen für die LKW-Fahrer zu machen. Auch werden wir die Verladestelle in Wörgl besichtigen.“

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